Hello, my name is Tobias Köber, I’m a German artist, illustrator and writer.
hello@koeberland.de
Über den Künstler
Tobias „Ape“ Köber wurde 1989 in Augsburg, Germany geboren.
Er wuchs geschützt und wohl behütet als Sohn eines Hutfabrikanten und der Witwe eines Waffenfabrikanten in Augsburg-Kriegshaber auf.
Die ersten Jahre lebte er einfach und gottesfürchtig und ernährte sich von dem, was der liebe Gott ihm kredenzte. Nach dem Militärdienst und mehreren Jahren in einem abgeschiedenen Kloster in der Mandschurei, verschlug es den von Geburt an kränklichen Philanthropen an die Henry Yikes University, wo er mehrere Semester Eugenik bei Prof. Eugen I. Kinegué studierte. Von ihm erhielt er seinen Spitznamen „Ape“.
Später wechselte er an die University of Pennsylvania um vergleichende Literaturwissenschaft bei Prof. phil. Omena Adele Delphi-Oaxaca Oxtail zu studieren, bevor ihn seine Leidenschaft fürs Schauspiel schlussendlich an die San Francisco School of Dramatic Arts führte. In der Rolle der Philomena Ochsenschlepp begeisterte er in „Frau Obenohne geht nach Amerika“ ein Millionenpublikum. Theaterintendant John Goodgreed nahm ihn unter seine Fittiche und mit seiner von den Kritikern hochgelobten Darstellung des übernächtigten Nachtalbs Gregory Drudenfus an der Seite der übermächtigen Tagediebin Giorgia Gschwerl in „Le mille maschere del dottore Dottrina“ wurde er über Nacht berühmt. Als Moritatensänger Siegfried Sorgenmund in „Süß ist die Nacht, sauer der Morgen“ machte sich Köber mit der Moritat von der Unsterblichkeit endgültig unsterblich.
Köber war auch als Synchronsprecher tätig. In der Zeichentrickserie Wally und die Würgeengel lieh er seine Stimme der psychisch instabilen Zugehfrau Waltrud Disnep, die dem undurchsichtigen Schlossherrn Dr. Tötegern beflissentlich zur Hand geht. Ihr Ausruf „Hoffentlich fällt uns das nicht wieder auf die Hufe!“ wurde im Deutschen zum geflügelten Wort. In der Serie sprach er auch den jaulenden Schloßhund Phony und den ständig quengelnden Wechselbalg Quirky.
In der US-Sitcom „Lindworm Avenue“ lieh er in Folge 9-11 und 14-92 seine Stimme dem drogenabhängigen Informatikprofessor Chet Nutberger, der an der Entschlüsselung des Welt-Code arbeitet und zum Schein mit der attraktiven Geheimagentin Clarice Cockatrice liiert ist, obwohl sein Herz für die Gefängniswärterin Joyce Blackwater schlägt.
2017 erschien sein Debütroman „Bin nur mal kurz abferkeln“, der sich als „ein ebenso geistreiches wie bemühtes Stück deutscher Verbalastronautik“ (SZ) entpuppte. Nach einigen Sabbatjahren, die er als erzkonservativer Wanderprediger in den Appalachen verbrachte und rückblickend als die schönste Zeit seines Lebens bezeichnete, gelang ihm 2020 mit „Lockdown der Zärtlichkeit“ ein „Comeback ungeahnten Ausmaßes“ (FAZ). Köber vollführe darin gekonnt die Sublimierung seiner Alltagsbeobachtungen weg von einer „German Alltaglichkeit“ hin zu einer fast stubenreinen Abgeklärtheit, konstatierte die New York Times in einer Sonderausgabe. Sein defizitärer Hang zur verbalen Mangelwirtschaft und sein kunstfertiges Spiel mit Paradoxien seien leicht als prätentiöse Fingerübung misszuverstehen, dabei seien sie nachgerade ein Paradebeispiel einer geradezu lehrbuchmäßig bastardisierten Paraphrase, die ihre eigene Pervertiertheit einem gleichermaßen verdorbenen Publikum feilhält, freilich, folgerichtig mit dem Mäntelchen der Unbedarftheit verbrämt. Man könne, so schlußfolgert die NYT, Köber ungeniert als Ichthyosaurus der deutschen Literaturszene bezeichnen, wenn man diese als prä-apokalyptische Urweltlandschaft begreifen will, fügt Chefredakteur John „Sloth“ Letterbox lachend hinzu.
2018 floh Köber vor den Steuerbehörden aus Europa nach Südamerika, wo er sich im Urwald der deutschen Guerrilla-Gruppe FLÄCHENFRASS anschloß. Da die Gruppe nach Köbers Dafürhalten ihre Ideale verraten hatte, stieß er seine Aktienpakete an der Widerstandbewegung ab, schrieb den Verlust in den Kamin und sagte sich enttäuscht von ihr los. Fortan arbeitete er unter menschenunwürdigen Bedingungen in der Fabrik seines Großonkels, dem rumänisch-chilenischen Senffabrikanten Ernesto Márcia Mustardo. Dort verfasste er den Gedichtband „Lágrimas, ruinas, tristezas“, der noch heute trotz sprachlicher Schwächen in der spanischsprachigen Welt hohes Ansehen genießt.
Im Urwald lernte er auch seine spätere Frau, die US-amerikanisch-mexikanische Aktionskünstlerin und Eiskunstläuferin Swetlana Schwitzkowski kennen.
2019 trat Köber in Oswaldo L. Harveys düsterem Theaterstück „Jenseits von Jenseits“ als desillusionierter Illusionist, der in neun verschiedenen Inkarnationen in einer Wüstenei inkarniert, ein letztes Mal vor einem größeren Publikum auf.
Er lebt mit seiner Frau, zwei Kindern und den Hunden Jimmy, Johnny, Jeffrey, Charles, Giacomo, Gemini und Jeremiah an einem Steilhang in der Ägäis.
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